service pro 28.11¶
Leistungsauftrag über die Stammdatenkorrektur zuordnen¶
Sie können einer aktiven Leistung nun auch nachträglich einen Leistungsauftrag zuordnen. Öffnen Sie dazu die Stammdatenkorrektur der Leistung – im Register „Allgemein" steht Ihnen das neue Feld Leistungsauftrag zur Verfügung.
Zur Auswahl werden Ihnen nur die Leistungsaufträge angeboten, die zur Leistung passen. Übereinstimmen müssen dabei der Auftraggeber, die Zuständigkeiten, die Zahlungsbedingung und Zahlungsform sowie die Fakturaart. Sobald Sie einen Leistungsauftrag hinterlegen, werden die vom Leistungsauftrag geführten Felder – Zahlungsbedingung, Zahlungsform und Zuständigkeiten – aus zukünftigen Stammdatenkorrektionen der Leistung entfernt, sofern diese Felder am Leistungsauftrag gefüllt sind.
So können Sie eine Zuordnung auch dann noch vornehmen, wenn die Leistung bereits abgerechnet wurde und sich nicht mehr zurücksetzen lässt.
Prüfung bei Überschreitung des Jahresurlaubsanspruchs¶
Sie können jetzt steuern, wie das System auf einen überschrittenen Jahresurlaubsanspruch reagiert. In der Urlaubseinrichtung des Tarifvertrags legen Sie fest, ob negative Urlaubsreste zulässig sind und wie diese behandelt werden. Ihnen stehen die Optionen Keine (Standard), Hinweis und Fehler zur Verfügung.
Die Einrichtung wirkt an zwei Stellen: Bei der Erfassung von Urlauben erhalten Sie – abhängig von der Tarifeinrichtung des Mitarbeiters – einen Hinweis oder eine Fehlermeldung, wenn der Urlaubsrest inklusive des geplanten Urlaubs bis zum Jahresende negativ wird. Bei der Bewertung erscheint ebenfalls ein Hinweis oder eine Fehlermeldung, sobald die Leistungsart 9410 nach der Bewertung negativ ist.
So erkennen Sie frühzeitig, ob Mitarbeiter einen negativen Urlaubsrest aufweisen.
Feiertagsbezahlung in der Grenzwertberechnung berücksichtigen¶
Leistungsarten mit der Klassifizierung der Feiertagsbezahlung können Sie nun ebenfalls in der Grenzwert-Leistungsarten-Einrichtung auswählen. Wenn Sie die Option „bestimmte Leistungsarten" nutzen, stehen Ihnen dort auch Leistungsarten mit der Statistikart Feiertagsbezahlung zur Verfügung, und die Grenzwertberechnung berücksichtigt diese entsprechend.
Damit fließen Feiertagsbezahlungen zuverlässig in Grenzwertberechnungen wie wöchentliche Überstundenzuschläge ein.
Zusätzliche Felder in den Listen der Leistungsanfragen und Leistungsangebote¶
In den Übersichten der Leistungsanfragen und Leistungsangebote stehen Ihnen weitere Felder zur Verfügung.
In der Leistungsanfrage sehen Sie zusätzlich den Status, den Kontaktnamen sowie die Nummern von Debitor und Kontakt. In den Leistungsangeboten finden Sie ebenfalls Status, Kontaktname sowie die Debitoren- und Kontaktnummer. Über die Nummernfelder gelangen Sie – wie bereits aus der Leistungsübersicht gewohnt – per Drilldown direkt auf den zugehörigen Stammdatensatz.
Neue Option „Alle Tage" im Fehlzeitenberechnungsmodell¶
Das Fehlzeitenberechnungsmodell wurde um die Option Alle Tage erweitert. Mit dieser Einstellung wird die Fehlzeitenberechnung beziehungsweise die Bezahlung für jeden Fehlzeitentag angewendet – unabhängig vom Einsatztermin oder den Arbeitszeitposten.
Diese Erweiterung unterstützt Sie insbesondere bei Tarifverträgen, die eine solche Berechnung verlangen, etwa im Bereich der Security.
Mitarbeiter Dienstplandruck für beendete Mitarbeiter¶
Im Mitarbeiter Dienstplandruck können Sie nun auch Mitarbeiter mit dem Status „Beendet" berücksichtigen. Beim Öffnen filtert das System weiterhin auf aktive Mitarbeiter; über einen lösbaren Filter blenden Sie beendete Mitarbeiter bei Bedarf ein.
Bitte beachten Sie, dass die Auswahl der Mitarbeiter weiterhin dem Standardstatus gemäß Ihrer zentralen Einrichtung folgt und beendete Mitarbeiter dadurch gegebenenfalls ausgeblendet werden. So können Sie Dienstpläne auch nachträglich als Nachweis oder zur Kontrolle drucken.
Korrektionen¶
In dieser Version wurden zusätzlich folgende Punkte korrigiert:
- Korrektur: Zeilenumbrüche in der Leistungsbeschreibung werden nun sauber dargestellt.
- Korrektur: Im Bewertungsdruck wird der erste Posten wieder korrekt in die Summe einbezogen.
- Korrektur: Die Mengenberechnung aus der Mengenformel führt nicht mehr zu Rundungsdifferenzen in Verkaufsbelegen.