service pro 28.19¶
Optimierte Zugriffseinrichtung¶
Die Zugriffseinrichtung wurde an mehreren Stellen verbessert.
Komfortable Auswahl mehrerer Filterwerte. Bei den Filterfeldern (z. B. Niederlassung, Bereich, Leiter, Zuständigkeiten) wählen Sie mehrere Werte jetzt über einen Auswahldialog aus. Die zugehörigen Operatoren werden automatisch gesetzt und aufeinanderfolgende Werte zu Bereichen zusammengefasst. Doppelte Filterwerte, die sich aus mehreren Sicherheitsgruppen ergeben können, werden dabei entfernt.
Verständliche Meldung bei zu langen Filtern. Überschreitet der zur Laufzeit gebildete Filter die zulässige Länge von 250 Zeichen, erhalten Sie jetzt eine klare Meldung, die den betroffenen Bereich benennt, statt eines technischen Abbruchs. So erkennen Sie unmittelbar, welche Einrichtung angepasst werden muss.
Herkunft der Leistungstermine als Filter im Arbeitsauftragsassistenten¶
Im Arbeitsauftragsassistenten filtern Sie die zu berücksichtigenden Leistungstermine jetzt zusätzlich nach ihrer Herkunft – also danach, ob ein Termin über einen Zyklus, Manuell oder über den Leistungsterminassistenten entstanden ist. Dafür steht im Register Filter das Feld Herkunft (Erstellung) zur Verfügung.
Das Feld ist standardmäßig ausgeblendet und lässt sich über die Personalisierung einblenden. Eine Vorbelegung richten Sie zentral in der service pro Einrichtung im Bereich Arbeitsauftrag über das Feld Vorbelegung Assistent ein.
Bemerkung
Bei der Aktualisierung werden in der service pro Einrichtung alle Herkünfte vorbelegt, sodass der Assistent zunächst wie gewohnt sämtliche Leistungstermine berücksichtigt.
Neue Felder „Abgeschlossen von" und „Abgeschlossen am/um" an Akteneinträgen¶
Am Aktenvorgang und am Aktenvorgangsschritt dokumentieren zwei neue Felder nachvollziehbar, wer einen Eintrag wann abgeschlossen hat:
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Abgeschlossen von | Benutzer, der den Akteneintrag abgeschlossen hat. |
| Abgeschlossen am/um | Zeitpunkt, zu dem der Akteneintrag abgeschlossen wurde. |
Die Felder werden ausschließlich beim Setzen des Kennzeichens Abgeschlossen befüllt und sind anschließend nicht mehr veränderbar. Ein späteres Stornieren verändert die Werte nicht – der Storno bleibt weiterhin am Kennzeichen Geändert ablesbar.
Bemerkung
Bislang wurde ein Abschluss nur über die Systemfelder Geändert von und Geändert am/um ersichtlich. Diese ändern sich jedoch auch beim Umbenennen oder Stornieren, sodass der eigentliche Abschluss nicht eindeutig nachvollziehbar war.
Pauschale Zulage mit Mindestmenge bei tagesübergreifenden Zeiten¶
Eine pauschale Lohnregel (Berechnungsart Pauschal) mit einer Mindestmenge wird nun auch bei tagesübergreifenden Arbeitszeiten – etwa einer Nachtschicht von 22:00 bis 06:00 Uhr – korrekt genau einmal berechnet und dem Ursprungstag zugeordnet.
Damit werden tarifliche und arbeitsrechtliche Vereinbarungen, die eine pauschale Zulage ab einer bestimmten Stundenzahl vorsehen, auch über den Tageswechsel hinweg zuverlässig abgebildet.
Stundensatzzulagen nur noch auf Zuschlags-Leistungsarten¶
Das Kennzeichen Stundensatzzulagen ermitteln – ebenso die Ausprägungen für Faktura und Einkauf – lässt sich an der Leistungsart jetzt nur noch für Leistungsarten mit der Klassifizierung Zuschlag bzw. Zulage setzen. Beim Versuch, es auf einer Normalstunden-Leistungsart zu setzen, erhalten Sie eine Fehlermeldung.
Wird die Klassifizierung einer Leistungsart auf Satz gewechselt oder die Satzermittlung abgeschaltet, werden die zugehörigen Kennzeichen automatisch entfernt. Faktura und Einkauf verhalten sich dabei künftig wie die Bewertung: Auf Normalstunden entsteht kein Zulagenposten mehr.
Bemerkung
Bestehende Kennzeichen auf Normalstunden-Leistungsarten bleiben erhalten, werden aber nicht mehr verarbeitet. Prüfen Sie bei Bedarf Ihre Leistungsarten und entfernen Sie die Kennzeichen dort, wo sie fachlich nicht hingehören.
Technische Verbesserungen¶
- Schnellere Rechnungsläufe. Bewertung und Fakturierung wurden weiter optimiert. Häufig benötigte Stammdaten werden innerhalb eines Laufs zwischengespeichert und Datenbankzugriffe reduziert, sodass umfangreiche Läufe spürbar schneller abgeschlossen werden.
- Überarbeitung der Referenzermittlung. Die Bildung der Referenz-Sets wurde umgestellt, wodurch im Fakturalauf weniger Datenbanksperren entstehen. Korrektur: Manuell erfasste Bemerkungen an Referenzen gehen nicht mehr verloren, und fachlich unterschiedliche Rollenbelegungen werden nicht mehr fälschlich zusammengeführt.
- Korrektur: In der Massenstammdatenkorrektur für Leistungen lässt sich der Leistungsempfänger wieder auf Laut Leistungsort setzen. Bisher brach die Auswahl bei mehreren markierten Leistungen mit einer Fehlermeldung ab.
- Korrektur: In der Zeiterfassungsmatrix im Mitarbeiterlayout wird keine Budgetsumme mehr angezeigt. Da Budgetposten keinen Mitarbeiterbezug haben, wurden dort zuvor Budgets eingeblendet, an denen der Mitarbeiter nicht beteiligt war. Die Budgetauswertung erfolgt weiterhin über die Leistungs- bzw. Einsatzdarstellung.
- Korrektur: Das Deaktivieren eines Festen Fakturaregisters wird jetzt sauber abgewiesen, wenn noch Zeilen mit dem Status In Faktura oder Gesperrt vorhanden sind. Gesperrte Zeilen werden dabei nicht mehr stillschweigend gelöscht. Beim Abschließen nennt die Meldung zudem das korrekte erste zulässige Enddatum.