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service pro 28.16

Abweichende Aufrollgrenzen für Benutzer und Sicherheitsgruppen

Neben der globalen Aufrollgrenze in der service pro Einrichtung können Sie jetzt abweichende Grenzen an einzelnen Benutzern und an Sicherheitsgruppen hinterlegen. Damit gilt für unterschiedliche Benutzerkreise eine unterschiedliche Grenze – etwa wenn Objektleiter keine oder nur begrenzte Aufrollungen vornehmen dürfen, die Lohnabteilung dagegen weiter zurückgehen darf.

Das Feld Mitarbeiter Aufrollgrenze finden Sie in der Benutzer Einrichtung sowie in der neuen Seite Sicherheitsgruppen Einstellungen, die Sie aus den Sicherheitsgruppen über die Aktion Einstellungen aufrufen.

Die Grenzen werden in dieser Reihenfolge ausgewertet:

Priorität Ebene Wirkung
1 Benutzer Ist am Benutzer eine Grenze hinterlegt, gilt ausschließlich diese.
2 Sicherheitsgruppe Gilt, wenn am Benutzer keine Grenze hinterlegt ist.
3 service pro Einrichtung Gilt, wenn weder Benutzer noch Sicherheitsgruppe eine Grenze führen.

Hinweis

Gehört ein Benutzer mehreren Sicherheitsgruppen mit unterschiedlichen Grenzen an, gilt die Grenze, die die Aufrollung am weitesten zurück erlaubt.

Referenzcode in der Übersicht der Referenzen

In der Übersicht der Referenzen steht Ihnen hinter der Herkunft die zusätzliche Spalte Code zur Verfügung. Sie gibt den Code der Referenz an, beispielsweise die Leistungsnummer.

Das hilft dann, wenn mehrere Referenzen dieselbe Beschreibung tragen und sich erst über den Code unterscheiden lassen.

Bemerkung

Die Spalte ist standardmäßig ausgeblendet. Sie blenden sie über die Personalisierung ein.

Festes Fakturaregister mit Menge 0 aktivieren

Sie können einen Eintrag im Festen Fakturaregister jetzt auch dann aktivieren, wenn in den Zeilen keine Menge eingetragen ist. Die Aktivierung erzeugt wie gewohnt Einträge im Fakturaregister, dann mit der Menge 0 und ohne Betrag.

Damit lässt sich beispielsweise Handelsware vorbereiten: Sie hinterlegen die möglichen Artikel im Festen Fakturaregister und tragen die Menge erst im Fakturaregister nach, wenn der Artikel tatsächlich geliefert wurde.

Achtung

Die Fakturierung verlangt weiterhin eine Menge. Eine Registerzeile ohne Menge wird nicht übersprungen, sondern bricht den Fakturalauf ab. Da die Meldungen einer Leistung gemeinsam ausgewertet werden, stoppt eine einzige noch unbefüllte Zeile die Fakturierung aller Zeilen dieser Leistung. Tragen Sie die Mengen deshalb vor dem Fakturalauf im Fakturaregister nach.

Bewertungsstatus „Transferiert" bei eingesetzter NAPA Integration

Setzen Sie die NAPA Integration ein, lässt sich jetzt nachvollziehen, ob ein Mitarbeiter lediglich echt bewertet oder bereits an NAPA übergeben wurde. Ist am Benutzer der Datentransfer aktiviert, erhält der Bewertungsstatus nach der Übergabe den Wert Transferiert.

Für die Übergabe steht der neue Ablaufschritt Datentransfer NAPA zur Verfügung. Er übergibt alle Mitarbeiter des Abrechnungskreises, die echt bewertet und noch nicht transferiert sind. Mitarbeiter, die nicht übergeben werden konnten, weist das Protokoll aus.

Im Monatlichen Ablauf der service pro Lösung wird der Schritt bei der Aktualisierung automatisch angelegt – als optionaler Schritt mit der Reichweite Abrechnungskreis.

Hinweis

Möchten Sie den Datentransfer aus dem NAPA Monatlichen Ablauf heraus starten, legen Sie dort zusätzlich ein Ablaufobjekt mit dem Objekttyp Codeunit und der Objekt ID 71474320 an. Als Reichweite ist Abrechnungskreis zu setzen.

Bemerkung

Die Prüfung im Monatsabschluss bleibt unverändert: Geprüft wird weiterhin, ob eine Echtbewertung vorliegt, nicht ob bereits transferiert wurde.

Technische Verbesserungen

  • Korrektur: Bei der Verdichtung von Leistungsartenposten trägt jede Verdichtungsgruppe nur noch ihren eigenen Verdichtungstext. Bisher übernahm die zweite und jede weitere Gruppe den Text einer fremden Gruppe, und die Detailtexte der verdichteten Posten fehlten grundsätzlich. Betroffen war ausschließlich der Detailtext – Beträge, Sätze und Mengen waren stets korrekt.
  • Korrektur: Eine Stundensatzzulage mit eigener Fakturaregel erhöht die fakturierte Basismenge nicht mehr und wird nicht mehr doppelt fakturiert. Bisher entstand auf der Basisleistungsart eine zusätzliche Zeile mit dem Zulagensatz, wodurch sich die abgerechnete Menge verdoppeln konnte.
  • Korrektur: Fehlt im Tarifvertrag zum Berechnungsmerkmal des Mitarbeiters die Basisleistungsart, meldet die Bewertung dies als Konfigurationsfehler unter Nennung von Tarifvertrag, Berechnungsmerkmal und Datum. Bisher lief die Bewertung mit einer leeren Leistungsart weiter und gab eine irreführende Folgemeldung aus.
  • Korrektur: Bei der NAPA Integration wird das Berechnungsmerkmal jetzt je Bewertungsabschnitt ermittelt. Bei einem Wiedereintritt innerhalb eines Monats entstehen zwei Mitarbeiterposten; bisher berücksichtigte der Transfer nur den ersten, sodass die Kontierung des zweiten Abschnitts falsch war.

Bemerkung

Der korrigierte Verdichtungstext wirkt ausschließlich für künftige Bewertungen. Bereits gebildete Leistungsartenposten werden nicht nachbearbeitet und behalten ihren bisherigen Detailtext.