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Neue Kacheln für Leistungstermine in den Rollencentern

In den Rollencentern der Sachbearbeiter, Leiter, Niederlassungen und Geschäftsführung stehen Ihnen drei zusätzliche Kachelbereiche für Leistungstermine zur Verfügung:

Bereich Zeigt
Leistungstermine mit Arbeitsauftragsbezug ohne Nr. Termine, für die ein Arbeitsauftragsschema hinterlegt ist, die aber noch keinem Arbeitsauftrag zugewiesen wurden
Leistungstermine mit Arbeitsauftragsbezug mit Nr. Termine, die bereits einem Arbeitsauftrag zugewiesen sind
Leistungstermine ohne Arbeitsauftragsbezug Termine ohne Arbeitsauftragsschema und ohne Arbeitsauftrag

Jeder Bereich enthält die Kacheln Heutige, Vergangene und Zukünftige. Berücksichtigt werden ausschließlich Termine mit dem Bearbeitungsstatus Offen und dem Fakturastatus Offen oder Relevant.

Damit erkennen Sie auf einen Blick, welche Termine tatsächlich noch offen sind. Bisher war nicht unmittelbar ersichtlich, ob ein Termin bereits über einen Arbeitsauftrag abgedeckt war.

Hinweis

Die neuen Bereiche sind standardmäßig ausgeblendet. Sie blenden sie über die Personalisierung Ihres Rollencenters ein. Der bisherige Bereich Leistungstermine bleibt unverändert bestehen.

Fakturatermin beim Aktivieren einer befristeten Leistung

Bisher hat das System nur beim Beenden einer Leistung geprüft, ob zum Enddatum ein Fakturatermin vorliegt. Diese Prüfung greift jetzt auch, wenn Sie eine Leistung mit einem Enddatum aktivieren.

Fehlt zum Leistungsende ein Fakturatermin, werden Sie gefragt: „Zum Ende der Leistung am … ist kein Fakturatermin vorhanden. Möchten Sie einen Fakturatermin anlegen?" Bestätigen Sie, legt das System den Termin an.

So ist die Abrechnung zum Ende einer befristeten Leistung von Anfang an sichergestellt.

Bemerkung

Die Abfrage erscheint nur bei der Fakturaart Automatisch.

Prüfung auf bestehende Zuständigkeiten in der Benutzereinrichtung

Setzen Sie in der Benutzereinrichtung ein Kennzeichen wie Ist Sachbearbeiter, prüft das System anhand des Kürzels, ob unter diesem Kürzel bereits eine Zuständigkeit besteht.

Ist das der Fall, werden Sie gefragt, ob die bestehende Zuständigkeit aktualisiert werden soll – etwa: „Es existiert bereits ein Sachbearbeiter mit dem Kürzel … Möchten Sie die bestehende Zuständigkeit aktualisieren?" Die Abfrage gibt es für Sachbearbeiter, Leiter, Service Manager sowie für Verkäufer und Einkäufer.

Lehnen Sie die Aktualisierung ab, bleiben die bestehenden Stammdaten unverändert und das Kennzeichen in der Benutzereinrichtung wird nicht gesetzt. Der Ablauf bei der Neuanlage einer Zuständigkeit ändert sich nicht.

Damit werden bestehende Stammdaten nicht mehr unbeabsichtigt überschrieben, wenn Sie mit neutralen Kürzeln wie SM-01 arbeiten.

Hinweis

Löschen Sie eine Zuständigkeit oder ändern Sie die zugeordnete Benutzer-ID, wird das zugehörige Kennzeichen in der Benutzereinrichtung automatisch zurückgesetzt. Beide Seiten bleiben damit konsistent.

Technische Verbesserungen

  • Korrektur: Im Bewertungsdruck wird für Leistungsarten mit der Verwendung Kumuliert drucken und Kumuliert nur mit Wert drucken die Beschreibung der Leistungsart angedruckt. Bisher stammte die Beschreibung aus einem einzelnen Posten und passte damit nicht zur kumulierten Zeile.
  • Korrektur: Die Stammdatenkorrektur einer Berechnungsformel lässt sich jetzt auch für Leistungen starten, an denen noch keine Formel hinterlegt ist. Die Sicherheitsabfrage erscheint nur noch dann, wenn tatsächlich eine bestehende Formel geändert wird.
  • Korrektur: Die Fakturierung erzeugt keine Rechnungsbelege mehr ohne Fakturaposten. Verwirft das System einen Fakturatermin, weisen die mitverworfenen Termine im Statusgrund den verursachenden Termin und die verursachende Leistung aus. Wurden alle Posten mit dem Betrag 0 verworfen, wird auch dies im Statusgrund vermerkt.
  • Korrektur: Im Einkaufslauf verwirft ein fehlerhafter Termin nicht mehr fremde Belege. Verworfen wird nur noch der betroffene Beleg, und der Statusgrund nennt den auslösenden Termin.
  • Korrektur: Die Bewertung verliert den Basissatz nicht mehr, sobald eine Leistungsart der Klassifizierung Stundensatzzulage existiert. Bisher genügte das bloße Vorhandensein einer solchen Leistungsart – sie musste weder bebucht noch beregelt sein –, damit andere Leistungsarten ihren Satz verloren.